Horror-Fans hatten im letzten Jahr wirklich Grund zur Freude: Mit „Weapons“, „Bring Her Back“, „Together“ und „Blood & Sinners“ haben uns gleich mehrere spannende Produktionen erwartet – von denen es viele auch in die von FILMSTARTS und Moviepilot veröffentlichte Bestenliste der Top-Filme 2025 geschafft haben:
Die besten Filme 2025: Ein Action-Meisterwerk knapp vor gleich 3 (!) Horror-HighlightsUnter den ersten drei Plätzen lässt sich hier auch „28 Years Later“ finden – die verspätete Fortsetzung zu Danny Boyles und Alex Garlands stimmungsvollem Schocker „28 Days Later“, der bereits 2003 in die Kinos kam. Doch das Sequel ist kein liebloser Anhang, sondern einer der besten Zombie-Filme der letzten Jahre. Die emotionale Familiengeschichte überzeugt durch eindrucksvolle Bilder, eine originelle Ausarbeitung der erzählten Welt und einige der intensivsten Kinomomente der letzten Jahre. Zumindest für den Autor dieses Artikels, der sich in mindestens zwei Szenen in den Kinosessel gekrallt hat.
Kein leicht verdaulicher Zombie-Schocker
Mit „28 Years Later: The Bone Temple“ startet am 15. Januar 2025 nun der zweite Teil der als Trilogie ausgelegten Saga – dieses Mal inszeniert von „Candyman“-Regisseurin Nia DaCosta. Und dieser hat es wieder in sich: Genau wie schon beim ersten Teil sollten Fans hier keine 08/15-Zombiekost erwarten. Das heißt jedoch nicht, dass die Fortsetzung nicht unter die Haut geht. Ganz im Gegenteil – die Gräueltaten von Jimmy Crystal (Jack O’Connell) und seiner zerstörerischen Einsatztruppe dürften mit Sicherheit Teile des Publikums verstört zurücklassen.
FILMSTARTS-Autor Markus Trutt vergibt in seiner Kritik starke 4 Sterne – und zieht folgendes Fazit: „‚28 Years Later: The Bone Temple‘ drängt die tolle Hauptfigur aus dem Vorgänger an den Rand, entschädigt dafür aber mit einem ausgeklügelten Wechselspiel aus emotional-amüsanter Zombie-Buddy-Story und an die Nieren gehendem Nihilismus-Gore. Ein ebenso intensiver, wenn auch noch mal ganz eigener Zombie-Schocker, dessen tosendes Finale seinesgleichen sucht. Den inzwischen zum Glück bereits bestätigten Trilogie-Abschluss können wir jetzt jedenfalls kaum noch erwarten.“
Und darum geht es in "28 Years Later: The Bone Temple"
Nach einem traumatischen Verlust lässt der junge Spike (Alfie Williams) sowohl seinen Vater (Aaron Taylor-Johnson) als auch die vermeintliche Sicherheit seiner Inselgemeinschaft hinter sich und schlägt sich allein auf dem von Infizierten beherrschten Festland durch. Dort gerät er an den bizarren Kult um den fanatischen Jimmy Crystal (Jack O’Connell), eine Begegnung, die sein Leben in eine vollkommen neue Richtung lenkt. Mangels anderer Optionen schließt sich Spike dem rätselhaften Satanisten an, erkennt jedoch bald die Grausamkeit der Gruppe, die mordend und folternd durch das Land zieht, und sucht fieberhaft nach einem Ausweg.
Parallel dazu verfolgt Dr. Kelson (Ralph Fiennes) ein hochgefährliches Unterfangen. Er glaubt, in dem von ihm „Samson“ genannten Alpha-Zombie (Chi Lewis-Perry) noch Reste menschlichen Bewusstseins entdecken zu können. Doch ist es möglich, zu dem inneren Kern des riesenhaften Wesens vorzudringen, das sich von Menschenhirnen ernährt?
Es ist übrigens absolut notwendig, dass ihr vor eurem Kinobesuch „28 Years Later“ gesehen habt – glücklicherweise findet ihr diesen Film aktuell im Streaming-Abo von Netflix. Was diesen Monat sonst noch so beim roten N startet, erfahrt ihr hier:
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