Fans von Quentin Tarantino dürfen jubeln: Das neue 4,5-Stunden-Epos des Kult-Regisseurs wird es nicht nur im Kino zu sehen geben
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Aufgewachsen mit den Filmen von Jackie Chan, geht bis heute kaum ein Kampfsport-Reißer an ihm vorbei – ob aus Hongkong, Indonesien oder England.

Mit „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ erfüllte sich Kult-Regisseur Quentin Tarantino einen langgehegten Traum. Das Martial-Arts-Rache-Epos kommt am 16. April in die deutschen Kinos – bevor später auch eine Heimkino-Auswertung folgen soll.

Nach über 20 Jahren ist es nun endlich so weit: Quentin Tarantino bekam tatsächlich die Gelegenheit, „Kill Bill Vol. 1“ und „Kill Bill Vol. 2“ so zu veröffentlichten, wie es ihm immer vorschwebte – als unweigerlich zusammenhängendes, gigantisches Mammutwerk mit über 4,5 Stunden Laufzeit… bei dem es sich um weit mehr als eine bloße Aneinanderreihung der beiden altbekannten Schnittfassungen handelt.

Im vergangenen Dezember kam die ultimative Schnittfassung des Action-Krachers mit Uma Thurman bereits in die US-Kinos, ab dem 16. April 2026 gibt es „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ dann endlich auch in den deutschen Bewegtbildtempeln zu bestaunen. Damit lässt Tarantino die beiden Filme, die er ohnehin stets als ein Werk zählte, endgültig eins werden – sodass er sich nun ruhigen Gewissens seiner offiziell zehnten Regiearbeit widmen kann, die auch bekanntlich seine letzte werden soll.

Fans der „Braut“, die auf ihrem erbarmungslosen Rachefeldzug keine Gnade walten lässt, dürften einen Kinobesuch natürlich längst eingeplant haben – und haben die Qual der Wahl zwischen der deutschen Synchronfassung und der Originalversion (optional mit Untertiteln) sowie zwischen digitaler und analoger 70mm-Kopie. Und danach? Sollt ihr auch Zuhause auf eure Kosten kommen.

Heimkino: "Kill Bill: The Whole Bloody Affair" demnächst auf DVD, Blu-ray & 4K-Blu-ray?

Um eines müssen wir aber wohl nicht bangen: Dass wir „The Whole Bloody Affair“ nur für kurze Zeit im Kino und dann nie wieder erleben können. Denn wie Aaron Gershman von Lionsgate jetzt im Podcast Boutique Talk bestätigt hat, wird „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ auch fürs Heimkino ausgewertet:

Es werde eine einfache Ausgabe für den Einzelhandel, aber auch ein „sehr luxuriöses, aufwändig gestaltetes Set mit einer Wagenladung Extras“ geben, so Gershman. Ziel sei es aber natürlich vor allem, das Überlänge-Spektakel in bestmöglicher Qualität anbieten zu können.

Nähere Details zu einer hiesigen Veröffentlichung gibt es bislang zwar nicht. Da es kürzlich einerseits aber „Vol. 1“ und „Vol. 2“ schon einzeln als Limited Editions in 4K-Steelbooks* in den Handel schafften und andererseits „The Whole Bloody Affair“ nun auch in die deutschen Kinos kommt, dürften die Chancen gut stehen, dass es auch hierzulande zu einer Veröffentlichung fürs Heimkino kommen wird – womöglich auf DVD, ziemlich sicher auf Blu-ray und hoffentlich auch auf 4K-Blu-ray.

Mehr "Kill Bill" als je zuvor

Während das Finale des ersten Kapitels für den Zusammenschnitt angepasst wurde und das Intro des zweiten Films entfällt, bringt „The Whole Bloody Affair“ beachtliche 281 Minuten und damit eine Ecke mehr als die beiden Einzelwerke auf die Uhr. Dafür sorgt unter anderem eine brandneue, ganze siebeneinhalb Minuten lange Anime-Sequenz – zudem ist der berühmte Kampf mit den Crazy 88, der (abgesehen von der japanischen DVD-Veröffentlichung) bislang zu großen Teilen nur in Schwarz-Weiß vorlag, nun vollständig in Farbe zu sehen.

Bei Publikum und Fachpresse kam das Ganze selbstredend hervorragend an. Mit 100 Prozent positiven Kritiken bei Rotten Tomatoes, einem Metascore von 95/100 und einer durchschnittlichen IMDb-Wertung von 8,8 von 10 zählt die Metzelorgie der Braut jedenfalls zur absoluten Speerspitze, wenn es um die besten Filme der jüngeren Vergangenheit geht. Ähnliches gilt übrigens auch für das am 26. Februar startende Meisterwerk, mit dem sich Timothée Chalamet wohl seinen ersten Oscar unter den Nagel reißen dürfte:

"149 Minuten Vollgas": Der vielleicht beste Film 2026 bricht bereits Kassenrekorde – bevor er in Deutschland überhaupt gestartet ist

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