"Einer der verstörendsten Horrorfilme der letzten Dekade" kommt nach 11 Jahren (!) endlich ins Heimkino
Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Er findet Streaming zwar praktisch, eine echte Sammlung kann es für ihn aber nicht ersetzen: Was im eigenen Regal steht, ist sicher vor Internet-Blackouts, auslaufenden Lizenzverträgen und nachträglichen Schnitten.

Vor über zehn Jahren feierte „The Taking Of Deborah Logan“ seine Weltpremiere. Jetzt endlich kommt der positiv besprochene Found-Footage- und Dämonen-Horror ins deutsche Heimkino!

Im September 2014 haben wir von FILMSTARTS erstmals über den Found-Footage-Dämonenhorror „The Taking Of Deborah Logan“ berichtet. Wenige Wochen später wurde der Horrorfilm in den USA digital veröffentlicht, als VOD zur Verfügung gestellt und auf DVD herausgebracht. Das wurde von einem respektablen Echo seitens der Filmpresse begleitet: So brachte es der schmal budgetierte Schocker auf beachtliche 92 Prozent auf der Kritikenaggregatorseite Rotten Tomatoes.

Bei Espinof wurde „The Taking Of Deborah Logan“ sogar als „einer der verstörendsten Horrorfilme der letzten Dekade“ gelobt. Dennoch dauerte es über zehn Jahre, bis sich der Film den Weg ins deutsche Heimkino bahnen konnte: Diese Woche feiert „The Taking Of Deborah Logan“ seine späte deutsche Premiere auf DVD und Blu-ray! Ihr könnt den Film ab sofort über Anbieter wie Amazon und Co. beziehen.

"The Taking Of Deborah Logan": Darum geht’s

Gemeinsam mit ihren Mitkommilitonen Gavin (Brett Gentile) und Luis (Jeremy DeCarlos) dreht die Studentin Mia (Michelle Ang) einen Dokumentarfilm über die an Alzheimer erkrankte Deborah Logan (Jill Larson), die bei ihrer Tochter Sarah (Anne Ramsay) lebt. Eigentlich will das Trio einfach bloß Deborahs Alltag filmen. Doch als das Verhalten der alten Dame plötzlich verstörende Züge annimmt, nimmt auch das Doku-Projekt eine Wendung.

Zwar versucht Deborahs Arzt, das Filmteam zu beruhigen, da sich ihr Grad an Verwirrtheit, Aggressivität und Selbstverletzung im normalen Rahmen für eine Alzheimer-Patientin befände. Doch als Deborah plötzlich anfängt, auf Französisch über Menschenopfer zu sprechen, kriegt Mia eine Heidenangst. Schnell verdichten sich die Indizien, dass Deborah mit dämonischen Dingen in Verbindung steht und nun ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt!

Mit diesem Found-Footage-Film nahm eine Horror-Karriere ihren Anfang

„The Taking Of Deborah Logan“ war das Regiedebüt von „X-Men“-Nebendarsteller Adam Robitel, der seither dem Horrorkino treu geblieben ist: Er inszenierte in den Folgejahren auch „Insidious: The Last Key“ sowie die erstaunlich amüsanten Folterhorror-Eskapaden „Escape Room“ und „Escape Room 2: No Way Out“.

Auch Hauptdarstellerin Jill Larson könnte Genrefans bekannt vorkommen. Zwar beruht ihre Prominenz in den USA vor allem auf der langlebigen Seifenoper „All My Children“, doch sie absolvierte auch kurze, einprägsame Auftritte in Martin Scorseses Psychothriller „Shutter Island“, dem Gothic-Horror „The Manor“ und dem blutigen Rachereißer „Becky 2“.

Michelle Ang hat ebenfalls Soap-Erfahrung: Wie Margot Robbie hatte sie eine Rolle in der australischen Seifenoper „Nachbarn“, später wirkte sie unter anderem in der Webserie „Fear The Walking Dead: Flight 462“, der Disney+-Trickserie „Star Wars: The Bad Batch“ sowie im Actioner „Triple 9“ mit.

Und wenn ihr nach „The Taking Of Deborah Logan“ noch mehr Horror-Futter für euer Heimkino sucht, folgt doch einfach diesem Tipp:

Im Kino bricht es gerade Rekorde: Bildgewaltiges Horror-Highlight schon jetzt fürs Heimkino vorbestellen!

*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren