„Ich stehle von jedem einzelnen Film, der je gemacht wurde. Großartige Künstler stehlen.“: Dieses Zitat stammt von keinem Geringeren als Kult-Regisseur Quentin Tarantino, der bekannt dafür ist, in seinen Filmen die verschiedensten Einflüsse des Weltkinos kulminieren zu lassen. Und damit ist er durchaus in prominenter Gesellschaft, beispielsweise von Christopher Nolan.
Mit Filmen wie „Memento“, „Prestige“, „Inception“ oder „Interstellar“ erarbeitete sich der gebürtige Londoner einen Ruf als einer der wenigen Filmemacher unserer Zeit, die mit ihren Werken regelmäßig die Massen in die Kinos locken. Denn vielen geht es alleine schon darum, „den neuen Nolan-Film“ zu sehen. Den größten popkulturellen Fußabdruck hinterließ der „Oppenheimer“-Macher aber wohl zweifelsohne mit seiner „The Dark Knight“-Trilogie – sowie mit dem Mittel- sowie Herzstück der Trilogie, in dem Heath Ledger als Batmans Erzfeind Joker brilliert. Ihr gehört zu den zahllosen Fans dieser Schauspielleistung für die Ewigkeit? Dann haben wir nun eine Empfehlung auf Amazon Prime Video für euch:
Denn ab sofort könnt ihr „Das Testament des Dr. Mabuse“ (1933) mit eurem Abonnement ganz ohne Zusatzkosten gucken – und damit nicht nur einen der bedeutendsten Klassiker der deutschen Kinogeschichte sowie eines der Meisterstücke von Regie-Legende Fritz Lang („Metropolis“, „M - Eine Stadt sucht einen Mörder“) nachholen. Obendrein handelt es sich dabei um einen der Lieblingsfilme von Christopher Nolan – der großen Einfluss auf dessen Œuvre hat und hatte, vor allem auf Heath Ledgers Joker.
Das ist "Das Testament des Dr. Mabuse"
Während Michael Manns „Heat“ offensichtlich als inszenatorisches Vorbild diente, erinnerte sich Christopher Nolan vor einiger Zeit gegenüber Empire zurück daran, seinem Bruder und „The Dark Knight“-Autor Jonathan Nolan vorab „Das Testament des Dr. Mabuse“ gezeigt zu haben, um die Figur des Jokers ähnlich anzulegen wie den von Rudolf Klein-Rogge gespielten Dr. Mabuse.
Ohnehin gab Christopher Nolan einst zu Protokoll, dass jene ikonische Darbietung unverzichtbar in der Recherche sei, wenn es darum gehe, einen Superschurken zu erschaffen. Als bekennender Fritz-Lang-Fan finde der zweifache Oscarpreisträger „Dr. Mabuse“ von all seinen Werken „am bösesten und unterhaltsamsten“. Und ja, wir können diese Begeisterung nur teilen. Auch in der FILMSTARTS-Kritik gab es für den schaurigen Leinwand-Meilenstein aus Deutschland natürlich die vollen fünf Sterne!
Der Klassiker dreht sich um das geistig umnachtete kriminelle Genie Dr. Mabuse, das weggesperrt in einer Nervenheilanstalt sitzt – und dennoch heilloses Chaos anzurichten scheint. Denn eine grausame Welle von Verbrechen hält die Welt in Atem, und alles deutet darauf hin, dass der katatonisch vor sich hin siechende Dr. Mabuse dahintersteckt. Aber wie ist das nur möglich?
Was die andere große Inspiration hinter Christopher Nolans Superhelden-Sensation betrifft: Michael Mann arbeitet nach drei Jahrzehnten tatsächlich an „Heat 2“ – und die bislang bekannten Informationen zum Projekt machen schon mal richtig Lust darauf!
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