Seit dem gigantischen Kassenerfolg von „ES“ sprießen inzwischen sogar noch mehr Stephen-King-Adaptionen als zuvor wie Pilze aus dem Boden. Viele sind zwar immer noch für die Tonne, andere werden ihrer Vorlage jedoch durchaus gerecht – und 2025 war ein hervorragendes Jahr für alle Fans von Stephen Kings Geschichten. Oder besser gesagt: von deren Adaptionen.
Neben dem packenden Survival-Terror „The Long Walk - Todesmarsch“ und dem wunderschönen, eher King-untypischen „The Life Of Chuck“ feierte so etwa auch die „ES“-Serie „Welcome To Derry“ Premiere. Eine vielversprechende Verfilmung basierend auf einem Werk des Horrorpapstes blieb vergleichsweise unbeachtet. Im Kino jedenfalls. Doch ab heute, den 29. Dezember, habt ihr die Möglichkeit, „The Running Man“ zu streamen – nicht mal sieben Wochen nach Kinostart!
Der Film feiert heute sein Debüt als Video-on-Demand und kann ab sofort auf diversen Plattformen wie etwa Amazon Prime Video kostenpflichtig gestreamt werden. Wer sich den Film als physische Version ins Regal stellen will, muss sich indes noch bis nächstes Jahr gedulden. Denn erst am 6. März 2026 folgen DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray* – sowie die Limited Edition im Steelbook, die ihr euch ebenfalls schon sichern könnt:
Was an dieser Stelle schon einmal gesagt sei: Es erwartet euch nicht weniger als der neueste Streich von Meisterregisseur Edgar Wright („Hot Fuzz“, „Baby Driver“) – sowie der jüngste Auftritt eines der größten Shooting-Stars, die Hollywood aktuell zu bieten hat: der unter anderem aus „Top Gun: Maverick“, „Twisters“ und „Wo die Lüge hinfällt“ bekannte Glen Powell!
Näher an der Vorlage: Das erwartet euch in "The Running Man"
Wie in der ersten Verfilmung von 1987 spielt auch die Neuinterpretation in einer dystopischen Zukunft, in der sich sensationshungrige Zuschauer*innen vor den Fernsehgeräten versammeln, um Menschen dabei zuzusehen, wie die Teilnehmer*innen einer tödlichen Gaming-Show um ihr Leben kämpfen. Ben Richards – diesmal nicht von Arnold Schwarzenegger, sondern vom eingangs erwähnten Glen Powell gespielt – ist einer der Mitstreiter. Und er ist bereit, Kopf und Kragen zu riskieren, um das Preisgeld einzusacken und so die Behandlung seiner schwerkranken Tochter zu finanzieren…
Neben Glen Powell, der „einmal mehr seine Leading-Man-Qualitäten unter Beweis stellt“, ist die „größte Stärke des Films“, dass dieser im Gegensatz zur Arnie-Version näher an der Vorlage bleibt – wie Redakteur Markus Trutt in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik hervorhebt. Schließlich nutzt das Remake die USA als Schauplatz – und keine vergleichsweise bescheidene Arena. Nicht zuletzt deshalb fühlt sich die stolze 110 Millionen Dollar teure 2025er-Variante weitaus größer und epischer an als der erste Film.
Am Ende macht „The Running Man“ seinem Titel über weite Strecken alle Ehre – bis ihm im letzten Drittel dann doch ein wenig die Puste ausgeht. Mit 3 von 5 möglichen Sternen begegnet Wrights Adaption dem kultigen Schwarzenegger-Vehikel aus den 80ern auf Augenhöhe, inszenatorisch wie auch inhaltlich liegen die Schwerpunkte diesmal allerdings woanders. Heißt: Wer die erste Verfilmung kennt und mag, bekommt hier nicht einfach nur dasselbe noch einmal aufgetischt – sondern eine modernisierte Variation, die neue Schauwerte mit sich bringt.
Kürzlich feierte übrigens auch der bisher erfolgreichste Film des deutschen Kinojahres (jedenfalls war er das, bevor „Avatar 3: Fire And Ash“ an den Start ging) seine Streaming-Premiere...
Ab heute könnt ihr die größte Konkurrenz von "Avatar 3: Fire And Ash" streamen – kein Film lockte 2025 mehr Zuschauer in die Kinos!*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.