Diese Hollywood-Ikone hat sogar Nicolas Cage sprachlos gemacht: "Es hat drei Wochen gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte, ihn anzusehen"
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Liebt es, wenn Filme in Bewegung sind – und bekommt von (guten!) Action-Filmen deshalb niemals genug. „Speed“ hat seine Leidenschaft für Action-Kino einst entfacht, und durch Filme wie „Ambulance“ oder „RRR“ lebt sie weiter.

Vor 29 Jahren stand Nicolas Cage neben einer absoluten Hollywood-Legende vor der Kamera. Obwohl er zu diesem Zeitpunkt selbst schon ein Star war, hat ihn die Begegnung ziemlich umgehauen!

Nicolas Cage ist – erst recht, nachdem er sich in den vergangenen Jahren mit spannenden Filmen wie „Mandy“, „Pig“ oder „Longlegs“ ins Rampenlicht zurückgekämpft hat – ein absoluter A-Liga-Schauspieler. Nicht wenige junge Kolleg*innen dürften wohl ehrfürchtig zu ihm aufblicken, wenn sie ihn am Filmset begegnen. Doch auch die größten Hollywood-Stars sind manchmal einfach nur Fans. Das musste Cage im Jahr 1996 feststellen, als er einer absoluten Ikone gegenüberstand.

Cage war damals frischgebackener Oscar-Preisträger (für „Leaving Las Vegas“), und dank Kultfilmen wie der RomCom „Mondsüchtig“ oder dem David-Lynch-Roadmovie „Wild At Heart“ hatte er seinen großen Durchbruch längst hinter sich. Trotzdem schlotterten dem heute 61-Jährigen die Knie, als er bei den Dreharbeiten zum Actionkracher „The Rock – Fels der Entscheidung“ seinen Co-Star traf – bei dem es sich um eine lebende Legende handelte.

Die Rede ist natürlich von Sean Connery, der in den 1960er-Jahren als erster James-Bond-Darsteller weltberühmt wurde und vielen Fans auch heute noch als bester 007 gilt. Connery selbst stand übrigens auf Kriegsfuß mit dem Franchise, weil es ihn wurmte, darauf reduziert zu werden – obwohl er für „The Untouchables“ ja einen Oscar gewonnen und auch in zahlreichen anderen Filmen Glanzleistungen vollbracht hat.

Nicolas Cage konnte sich lange nicht an den Anblick von Sean Connery gewöhnen

Cage war so oder so überwältigt, als er dem Briten schließlich leibhaftig begegnete. Im Gespräch mit Salon beschrieb er die Zusammenarbeit mit folgenden Worten: „Mit Sean Connery zu arbeiten war großartig, denn er kam ans Set und war einfach … nun ja, Sean. Es hat drei Wochen gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte, ihn überhaupt anzusehen. Aber er war unglaublich großzügig und würdevoll, und ich habe so viel von der Arbeit mit ihm gelernt. Er war wie ein Mentor für mich.“

Dass die beiden sich blendend verstanden haben, war auch auf der Leinwand durchaus zu spüren. Cage spielt in „The Rock“ den Chemiewaffenexperten Dr. Stanley Goodspeed, dessen Expertise verlangt wird, als der wahnsinnig gewordene General Francis X. Hummel (Ed Harris) die Gefängnisinsel Alcatraz besetzt und mit einem Bombenangriff droht. Zur Seite steht ihm der inhaftierte Ex-Agent John Mason (Connery) – der einzige Mensch, dem jemals die Flucht aus Alcatraz gelungen ist und der das Gemäuer deshalb besser kennt als jeder andere!

„The Rock“ wurde nach „Mission: Impossible“, „Twister“ und „Independence Day“ zum weltweit vierterfolgreichsten Film des Jahres – und auch die Kritiker*innen nahmen ihn wohlwollend auf. In der offiziellen 4-Sterne-Rezension auf FILMSTARTS.de wird neben der „erlesene[n] Fotografie“, dem hohen Tempo und witzigen Dialogen auch besonders die Dynamik der beiden Hauptdarsteller hervorgehoben.

„Insbesondere das Zusammenspiel der grundverschiedenen Charaktere Mason und Goodspeed kann amüsieren“, heißt es da. „Mason wirkt dabei wie der verschollen geglaubte fiese Bruder von James Bond, befreit von Moral und obrigkeitlicher Hörigkeit. Cage spielt mit Goodspeed sein gutes Gewissen, das ihm in der jahrzehntelangen Haft offenbar abhanden gekommen ist.“

Wenn ihr übrigens wissen wollt, welche 90er-Jahre-Kultkomödie Nicolas Cage abgelehnt hat (und warum das eine richtig gute Entscheidung war!), dann lest auch den nachfolgenden Artikel:

Nicolas Cage hat einen absoluten 90er-Jahre-Kultfilm abgelehnt – und damit eine der besten Entscheidungen seiner Karriere getroffen!

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