James Cameron schrieb im Laufe seiner beeindruckenden Karriere immer wieder Kinogeschichte. Seine Action-Sause „True Lies“ war der erste Film mit einem Budget von 100 Millionen Dollar, mit „Titanic“ knackte er wenig später als erster auch schon die 200-Millionen-Dollar-Marke. Riesige Investitionen, die sich für alle Beteiligten jedoch regelmäßig lohnten und lohnen.
Der Kanadier gilt als einer der größten Hitgaranten in Hollywood, wie er zuletzt auch mit „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ und „Avatar: The Way Of Water“ – dem erfolgreichsten und dem dritterfolgreichsten Film aller Zeiten – unter Beweis stellte. Ironie: Ausgerechnet einer von Camerons besten Filmen, der mit der Pandora bemerkenswerte Gemeinsamkeiten aufweist, ging in den späten 80ern an den Kinokassen baden – und gilt bis heute als sein wohl unterschätztester Klassiker, der noch immer nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient und unter Camerons Über-Hits ein Stück weit als schwarzes Schaf gilt.
Doch spätestens jetzt solltet ihr die Gelegenheit nutzen, um das gigantische Sci-Fi-Abenteuer nachzuholen. „Abyss - Abgrund des Todes“ kann ab sofort auf Disney+ gestreamt werden:
Erwähnenswert ist dabei, dass der in den Untiefen des Meeres – die Cameron seit jeher faszinieren – spielende Science-Fiction-Thriller in Großbritannien kürzlich erst aufgrund einer Szene von der Streamingplattform des Maushauses geflogen ist. Wenige Wochen später gibt es den Film nun mitsamt jener Sequenz hierzulande im Streaming. Nähere Details zu den Aufnahmen, in denen eine Ratte zur Flüssigkeitsatmung gezwungen wird, könnt ihr an anderer Stelle nachlesen:
Sci-Fi-Highlight von James Cameron wegen einer (!) Szene von Disney+ gelöscht – das steckt dahinterVon „Titanic“ über seine Dokumentationen bis hin zu „Avatar 2“ (und beginnend mit „Piranha II - Fliegende Killer“!) inszenierte James Cameron Wasser bereits auf so ziemlich jede erdenkliche Weise, von der todbringenden Naturgewalt bis hin zum wertvollen Lebenselixier. Doch in keinem anderen Film gelang es dem Regisseur, seine Faszination für das Element derart spürbar an sein Publikum weiterzugeben, wie mit „Abyss“. Und zwar nicht nur mit dem Film selbst, sondern auch im Zuge der unbedingt sehenswerten Hintergrund-Dokumentation „Under Pressure: The Making Of The Abyss“, in dem die fast schon megalomanischen Ausmaße dieser gigantischen, von haarsträubenden Problemen gebeutelten Produktion deutlich werden.
Mit 4,5 Sternen in der FILMSTARTS-Kritik landete der Trip in den Abgrund des Todes nicht nur in unserer Liste der besten Sci-Fi-Filme aller Zeiten. Sowohl erzählerisch als auch inszenatorisch ist „The Abyss“ damit also wohl nicht nur für den Autor dieses Artikels auch heute noch ein aufregendes, bildgewaltiges Meisterwerk, das in Ultra-HD mittlerweile sogar noch imposanter als je zuvor ausfällt. Wahlweise auf Blu-ray und 4K-Blu-ray* sowie nun endlich auch auf Disney+.
Darum geht's in "Abyss - Abgrund des Todes"
Als ein amerikanisches Atom-U-Boot nach einer Kollision mit einem unbekannten Objekt auf den Meeresgrund sinkt, beginnt ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit. Unter Hochdruck wird ein Team aus Navy SEALS auf eine gefährliche Rettungsmission entsandt. Denn nicht nur zieht ein verheerender Hurrikan auf, sondern auch feindliche U-Boote nähern sich der Unglücksstelle.
Die Mission wird von zusätzlichen Spannungen begleitet, denn als Operationsbasis dient eine unterseeische Bohrplattform, die ausgerechnet von Lindsey Brigmans (Mary Elizabeth Mastrantonio) Ex-Mann (Ed Harris) betrieben wird. Während Lieutenant Hiram Coffey (Michael Biehn) und die Ingenieurin Brigman versuchen, die internen Konflikte zu überwinden und das Unmögliche zu schaffen, ereignen sich in der dunklen, nassen Tiefe immer sonderbare und unerklärliche Phänomene, die das Team an seine Grenzen bringen…
Da „Abyss“ für Cameron-Verhältnisse eine Art Schattendasein fristet, wollen wir an dieser Stelle auch gar nicht viel konkreter auf die potenziellen Überraschungen im Film eingehen. Nur so viel sei gesagt: Manche Bilder wecken durchaus starke Erinnerungen an die Abenteuer von Neytiri und Jake Sully. Darüber hinaus hat der zweite „Avatar“-Film auch noch mit einem ganz besonderen Fantasy-Klassiker einige ziemlich offensichtliche Gemeinsamkeiten, wie ihr hier nachlesen könnt:
In "Avatar 2" entdeckt? Fans feiern die Parallelen zu einem der besten Fantasy-Filme aller Zeiten – den ihr unbedingt gesehen haben solltet!*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.