Mit „Alles steht Kopf 2“ landete das legendäre Pixar-Studio 2024 einen gigantischen Hit, der knapp 1,7 Milliarden US-Dollar in die weltweiten Kinokassen spülte. Der neue Film des Studios aus diesem Jahr konnte nicht an diesen Erfolg anknüpfen – das Science-Fiction-Abenteuer „Elio“ blieb an den Kinokassen weit unter den Erwartungen. Dabei ist den Kreativköpfen von Pixar hier ein bärenstarkes Coming-of-Age-Märchen gelungen, das mit spektakulären Bildern und einer zu Herzen gehenden Geschichte punktet.
„Das beste Kino-Original von Pixar seit ‚Alles steht Kopf‘“ nennt FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen „Elio“ in seiner Kritik, in der er 4 von 5 möglichen Sternen vergibt. Wer nicht für den Animationsfilm ins Kino gegangen ist und auch keinen Besuch in den kommenden Tagen plant – denn vielerorts läuft „Elio“ noch! –, kann sich bald ganz einfach vom heimischen Sofa aus in die Weltraum-Abenteuer des Titelhelden hineinbeamen: „Elio“ kommt am 17. September 2025 zu Disney+.
Und darum geht's in „Elio“: Der siebenjährige Elio Solis (Stimme im Original: Yonas Kibreab) lebt bei seiner Tante Olga (Zoe Saldaña) und wünscht sich nichts sehnlicher als eine Begegnung mit Außerirdischen. Sein Wunsch wird ihm erfüllt – aber nicht etwa aufgrund seiner Botschaften, die er entsendet hat, sondern wegen einer folgenschweren Verwechslung. Denn die Mitglieder einer interplanetarischen Organisation, die sich vielleicht am besten als Alien-UN beschreiben lässt, halten Elio für den Anführer der Erde. Und schon landet der Junge in einem turbulenten Abenteuer voller ungewöhnlicher Aliens und wundersamer Welten, bei dem er beweisen kann, was wirklich in ihm steckt.
"Elio" ist rührend und voller cleverer Einfälle
„Elio“ hat einen langen Entstehungsprozess hinter sich, wurde nicht zuletzt durch die Autorenstreiks in Hollywood ausgebremst und erlebte einige Kreativwechsel hinter den Kulissen. Dennoch wirkt das Endergebnis wie aus einem Guss – zu verdanken ist das „Rot“-Regisseurin Domee Shi und Storyboard-Künstlerin Madeline Sharafian, die sich nach dem Ausstieg von Regisseur Adrian Molina des Projekts erfolgreich annahmen.
Das Duo hat die Pixar-Bibliothek offenbar gründlich studiert, denn „Elio“ besinnt sich auf die klassischen Stärken des Studios, mit denen Filme wie „Toy Story“ und „Findet Nemo“ zu Hits wurden: Jedes amüsante Detail, jede überraschende Wendung und jede neue Figur zahlen direkt auf die Erfahrung des Protagonisten ein. Wenn man Elios Abenteuern und seiner Entwicklung folgt, kommt man aus dem Staunen, aber auch aus dem Lachen nicht mehr heraus. Und ein Tränchen dürfte man, wie so oft bei Pixar, ebenfalls verdrücken.
Das FILMSTARTS-Fazit: „Eine begrüßenswerte Rückbesinnung auf klassische Pixar-Stärken. Selbst wenn es hinter den Kulissen offenbar größere Umwälzungen gegeben hat, wirkt „Elio“ wie aus einem Guss – zum Heulen schön und das Skript ist randvoll mit kleinen und großen cleveren Einfällen.“
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"Ich habe es versucht": "Lilo & Stitch"-Regisseur erklärt die umstrittenen Änderungen zum Original im Remake auf Disney+*Bei diesem Link zu Disney+ handelt es sich um einen Affiliate-Link. Mit dem Abschluss eines Abos über diesen Link unterstützt ihr FILMSTARTS. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.