Kinocharts: "Predator: Badlands" legt Rekordstart hin – in Deutschland ist der Sci-Fi-Blockbuster dennoch chancenlos!
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

„Predator: Badlands“ hat den weltweit erfolgreichsten Start innerhalb der legendären Science-Fiction-Reihe hingelegt. Hierzulande reicht es allerdings nur für Rang 3 – hinter zwei deutschen Kassenschlagern.

Predator: Badlands“, der dritte „Predator“-Film von Dan Trachtenberg (nach „Prey“ und „Predator: Killer Of Killers“) konnte uns durchaus überzeugen. Doch nicht nur in der FILMSTARTS-Kritik gibt es für das „klassische Survival-Abenteuer mit Buddy-Dynamik“ gute 3,5 von 5 möglichen Sternen. Auch die internationale Presse zeigt sich äußerst angetan von dem etwas anderen Alienjäger-Kapitel – das zeigen unter anderem 85 Prozent positive Kritiken bei Rotten Tomatoes sowie ein ebenfalls mehr als respektabler Metascore von 71/100 (Stand: 10. November 2025).

Wohl nicht zuletzt jenes Presseecho dürfte am Ende auch dafür gesorgt haben, dass der Film an seinem Startwochenende die Kinokassen ganz schön zum Klingeln brachte…

"Predator: Badlands": 80 Millionen Dollar zum Start

Der am 6. November 2025 in den deutschen Kinos gestartete Science-Fiction-Kracher konnte weltweit an seinem Startwochenende 80 Millionen Dollar in die Kassen spülen. Bestwert für das „Predator“-Franchise. Damit übertrumpft der Film den bisherigen Rekordhalter „Predator - Upgrade“, der 2018 mit ebenfalls äußerst respektablen 73,5 Millionen Dollar loslegte. Am Ende konnten hier 160,5 Millionen Dollar verbucht werden …

… wobei es hier einer Einordnung bedarf. Denn auch wenn es für Shane Blacks Reboot in der FILMSTARTS-Kritik seinerzeit sogar vier Sterne gab, ließen viele Fans und auch Kritiker*innen kaum ein gutes Haar an dem Streifen. Die positive Mundpropaganda hielt sich damals also ziemlich in Grenzen. Im Falle von „Badlands“ fallen nun aber nicht bloß die Reviews gut aus, auch das Publikum nimmt den Film sehr gut an – wie aktuell unter anderem 7,6 von 10 Sternen bei der IMDb sowie 3,7 von 5 Sternen bei uns auf FILMSTARTS.de deutlich machen.

Obwohl „Predator: Badlands“ mit einem Produktionsbudget von 105 Millionen Dollar auch der bislang teuerste Eintrag der Reihe ist, dürfte er am Ende also wohl auch der erfolgreichste – und womöglich auch einer der beliebtesten – werden.

In Deutschland: Keine Chance gegen "Pumuckl" und "Die Schule der magischen Tiere 4"

Hierzulande zeigt sich ein etwas anderes Bild: Mit 90.000 verkauften Tickets reicht es in Deutschland zum Start für Rang 3. Damit liegt der Film zwar vor dem erwähnten „Upgrade“, laut Insidekino allerdings hinter bzw. teilweise sogar weit abgeschlagen hinter dem Schwarzenegger-Klassiker „Predator“, der kultigen Fortsetzung „Predator 2“ mit Danny Glover und dem von Kult-Regisseur Robert Rodriguez produzierten „Predators“.

Ungefähr 200.000 Besucher*innen: An den heimischen Kinokassen führte auch am vergangenen Wochenende kein Weg vorbei an „Pumuckl und das große Missverständnis“. Mit etwas unter 100.000 gelösten Tickets geht Rang 2 an den bereits Ende September (!) gestarteten und immer noch hervorragend laufenden „Die Schule der magischen Tiere 4“. Die Top 5 werden mit „All das Ungesagte zwischen uns - Regretting You“ (72.500 verkaufte Tickets) und „No Hit Wonder“ (67.500) abgeschlossen.

Was „Predator: Badlands“ mit „Waterworld“ und „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ gemeinsam hat, was Dan Trachtenbergs Geheimnis für einen guten „Predator“-Film ist (mittlerweile haben wir ihm schließlich drei Stück zu verdanken) und wie schwer es ist, die Tradition eines Franchises zu wahren und dennoch etwas Neues hinzuzufügen? All das und noch viel mehr hat uns der Regisseur im ausführlichen Interview verraten:

"Oh Gott, machen wir hier gerade Howard The Duck?!": "Predator: Badlands"-Regisseur Dan Trachtenberg im großen FILMSTARTS-Interview

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