Dieses Horror-Highlight zählt zu den Lieblingsfilmen von Quentin Tarantino – bald erscheint es in neuer Form im Heimkino
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Horror ist in seiner DNA verankert – ob irre wie „Braindead“ und „Eraserhead“ oder packend wie „Halloween“ und „High Tension“. Hauptsache ungekürzt!

Quentin Tarantino sprach sich 2019 nicht etwa für Megahits wie „Parasite“ oder „Joker“ aus. Für den Kult-Regisseur war der beste Film des Jahres, neben „The Irishman“, ausgerechnet ein Tierhorrorfilm – der bald ein Heimkino-Upgrade erhält.

Eines weiß man mittlerweile: So sehr Kult-Regisseur Quentin Tarantino mit seinen Filmen die Massen auch begeistern mag, der persönliche Geschmack des Filmemachers deckt sich nur selten mit dem des Ottonormal-Kinopublikums. Auch 2019 brach er mit Konventionen, als er seine Highlights des Jahres verkündete. Denn ihm haben es nicht etwa allseits gefeierte Hits wie „Joker“ oder „Parasite“ angetan. Nein, neben Martin Scorseses 3,5-Stunden-Mafia-Epos „The Irishmanist ausgerechnet der Tierhorrorfilm „Crawl“ einer von Quentin Tarantinos Lieblingsfilmen 2019.

Und genau der erscheint demnächst in einer neuen Edition: Am 17. Juli 2026 erscheint „Crawl“ erstmals als 4K-Steelbook!

Falls ihr es nicht so mit Steelbooks habt: Bereits am 13. Oktober 2022 feierte „Crawl“ sein deutesches Ultra-HD-Debüt als Limited Digipack*, das jede Menge Extras umfasst: Neben dem klassischen Bonusmaterial auf Disc bekommt ihr mit der Edition unter anderem auch ein Poster, acht Sammelkarten und sogar ein Metallschild passend zum Film.

2023 folgte eine 4K-Edition in Standardaufmachung*. So oder so: Die „Crawl“-Neuauflage ist eine willkommene Gelegenheit, sich von dem Tarantino-Liebling zu überzeugen. Sowieso sollte den Film auch jeder Tierhorror-Fan gesehen haben, der das Genre nach zahllosen Trash-Feuerwerken der Marke „Sharknado“ längst aufgegeben hat. Kein miserables CGI, keine augenzwinkernde Selbstironie: „Crawl“ zeigt, dass Tierhorror so viel mehr sein kann.

"Crawl": Tierhorror von einem echten Genreass

Dass sich „Crawl“ von den Low-Budget-Schrottfilmen abhebt, die das Tierhorror-Kino in den vergangenen Jahren an sich gerissen haben, liegt nicht zuletzt daran, dass das Produktionsbudget des Films bei 13 bis 15 Millionen Dollar lag – auch wenn das für einen Hollywoodfilm natürlich immer noch Peanuts sind.

Mit Alexandre Aja übernahm zudem ein Filmemacher die Regie, der das Horror-Genre seit den 2000ern mit so unterschiedlichen Filmen wie „High Tension“, „The Hills Have Eyes“, „Piranha 3D“ und „Horns“ aufgerollt hat und dabei nicht nur ein hervorragendes Gespür für das Genre entwickelt hat. Er weiß vor allem auch, das Maximum aus den verfügbaren Mitteln herauszuholen. Das sieht man auch dem in Anbetracht dessen stark bebilderten „Crawl“ in praktisch jeder Szene an. Ach, und dann ist da natürlich noch Horror-Meister Sam Raimi („Tanz der Teufel“), der das Ganze als Produzent mit auf den Weg brachte. Da konnte eigentlich gar nichts schiefgehen …

… und das ist es glücklicherweise auch nicht, wie FILMSTARTS-Chefkritiker Christoph Petersen auch in unserer offiziellen Kritik zu „Crawl“ durchklingen lässt. Für den packenden und handwerklich stark umgesetzten Old-School-Tierhorror gibt es darin 3,5 von 5 möglichen Sternen.

Darum geht es in "Crawl"

Ein Sturm richtet verheerende Schäden an der Küste Floridas an und zwingt die Regierung zu einer großräumigen Evakuierung. Haley Keller (Kaya Scodelario) ignoriert die Hurricane-Warnung nichtsdestotrotz. Denn sie vermisst ihren Vater Dave (Barry Pepper) – und begibt sich in der Gefahrenzone auf eigene Faust auf die Suche nach ihm.

Bereits nach kurzer Zeit findet sie ihn eingeschlossen in seinem Haus, in dem die Fluten immer höher steigen. Doch nicht nur das Wasser selbst macht den beiden zunehmend zu schaffen, sondern eher was darin so kreucht und fleucht. Denn die riesigen Alligatoren, für die die Region hinlänglich bekannt ist, haben bereits ihre Witterung aufgenommen...

Und im folgenden Artikel stellen wir euch Horror der ganz klassischen Art vor!

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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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